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Düben-Orgel

Die berühmte Barockorgel wurde bis 1777 in der St. Gertruds Kirche gespielt und ist in einer Rekonstruktion seit dem 9. Mai 2004 wieder in St. Gertrud aufgebaut.

Die Orgel wurde 1609 von Paul Müller aus Spandau gebaut und bis 1651 immer wieder klanglich erweitert und verbessert. Mit der Ausschmückung hatte man den Stockholmer Schnitzer Mårten Redtmer beauftragt, von dem auch die Verzierungen des Königlichen Kriegsschiffes Wasa stammen. 1625 wurde Andreas Düben Organist der Deutschen Kirche. Historische Quellen belegen, dass das Musikleben an der Deutschen Kirche äußerst reich und Andreas Düben selbst ein Meister an der Orgel war. Er wurde später ebenfalls Kapellmeister am Königlichen Hof und Organist an Storkyrkan.
 
Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Gustav Düben die Dienste an der Deutschen Kirche. 1684, in Zusammenhang mit einer Reparatur der Orgel, legte Gustav Düben ein Verzeichnis über die Register und andere Details der Orgel an und schuf damit eine Dokumentation dieser berühmten Orgel in Schweden. Um ein nach norddeutschen Maßstäben repräsentatives Instrument zu erhalten, wurde die Orgel schließlich nochmals erweitert.
 
Mit dem Tod Gustav Dübens nahm nach 1690 das Interesse für das Instrument ab, da der allgemeine Geschmack sich einem anderen Klangbild zuwandte. Schließlich wurde die Orgel 1777 abgebaut und 1779 in die nordschwedische Gemeinde Övertorneå transportiert, wo sie an einen viel kleineren Kirchenraum angepasst wurde. Das Rückpositiv wurde abgetrennt und als eigenständige Orgel an die Nachbargemeinde in Hedenäset weiterverkauft. Dort tun diese beiden Orgeln bis heute ihren Dienst.

Die Düben-Orgel ist der zweite Nachbau der Original-Orgel der Deutschen Kirche, sie befand sich ursprünglich auf der Empore im Turm. Die erste Rekonstruktion steht seit 1997 in Norrfjärden (Nordschweden).

Hier finden Sie die Disposition der Düben-Orgel als Word-Dokument zum Download.