Alttestamentliche Lesung: Jesaja 31,1-3
Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir,
weil der Herr mich gesalbt hat.
Er hat mich gesandt,
den Elenden gute Botschaft zu bringen,
die zerbrochenen Herzen zu verbinden,
zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit,
den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;
zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn
und einen Tag der Rache unsres Gottes,
zu trösten alle Trauernden,
zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen
Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer,
schöne Kleider statt eines betrübten Geistes
gegeben werden,
dass sie genannt werden
»Bäume der Gerechtigkeit«,
»Pflanzung des Herrn«,
ihm zum Preise.
Evangelium: Markus 14,3-9
Und als er in Betanien war
im Hause Simons des Aussätzigen
und saß zu Tisch,
da kam eine Frau,
die hatte ein Alabastergefäß
mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl,
und sie zerbrach das Gefäß
und goss das Öl auf sein Haupt.
Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander:
Was soll diese Vergeudung des Salböls?
Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können
und das Geld den Armen geben.
Und sie fuhren sie an.
Jesus aber sprach: Lasst sie!
(BasisBibel)
Was bekümmert ihr sie?
Sie hat ein gutes Werk an mir getan.
Denn ihr habt allezeit Arme bei euch,
und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun;
mich aber habt ihr nicht allezeit.
Sie hat getan, was sie konnte;
sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt
zu meinem Begräbnis.
Wahrlich, ich sage euch:
Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt,
da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis,
was sie getan hat.