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Prata med oss

Visitation am 8. Februar 2013

Der Tag beginnt mit einer Andacht in der Deutschen Kirche, mit der Vikar András Handl und Diakonin Michaela Kratz auf den Tag einstimmen. Hauptpastorin Susanne Blatt nutzt im Anschluss die Gelegenheit und präsentiert einige Aspekte des wertvollen Inventars der Kirche.

6. Februar 2013        8. Februar 2013

Vortrag: Diakonie in St. Gertrud
Im Gildenhaus stellt Diakonin Michaela Kratz anschließend den vielfältigen Arbeitsbereich der Diakonie vor, der geprägt ist von Besuchen, Telefonaten, Angeboten für Senioren, aber auch von der täglichen Arbeit mit Hilfesuchenden an der Kirchenpforte. Es entspinnt sich ein lebendiger Dialog zwischen Visitationsteam und Personal. Die Bischöfin weist darauf hin, dass Helfen wichtig ist, aber man auch um seine Grenzen wissen muss. Das Bistum kann zum Beispiel wertvolle Hilfestellung geben, was die Arbeit mit Obdachlosen angeht. Das fängt bei der entsprechenden Ausbildung an, aber auch die Kooperation mit Diakonen der Nachbargemeinden ist wichtig.

Karneval in der Krabbelgruppe
Anschließend geht es weiter zur Krabbelgruppe. Gemeindepädagogin Sandra Schwebe ist in der heutigen Karnevalsfeier als Schlumpf unterwegs. Bald sitzt das Team auf Socken im Kreis mit den Kleinsten der Gemeinde und wirbelt Ballons durch die Luft. Häschen, Supermann, Katze und Rotkäppchen haben Spaß und helfen tatkräftig mit. Hier bleibt viel Zeit für persönliche Begegnung und Gespräche.

Projekt Åkerman-Orgel
Nun steht ein Vortrag von Kantor Michael Dierks über ein geplantes Orgel-Projekt an. Die Åkermanorgel von 1886/87 ist in Kellern der Gemeinde eingelagert und soll wieder zum Leben erweckt werden. Sie könnte den Platz der Peterorgel in der Kirche einnehmen. Michael Dierks initiiert eine Orgelgruppe und das Einsammeln von Geldern für das Projekt. Fest steht schon jetzt, es wird eine Inventur des vorliegenden Materials geben, damit die Kosten abgeschätzt werden können. Vom Material können sich alle direkt einen Eindruck verschaffen, denn gemeinsam besichtigt das Visitationsteam einen Kellerraum und klettert über alte Kirchenbänke, um Teile der Orgel zu bewundern. Die Bischöfin als Hobbyschreinerin ist beeindruckt von der guten Qualität der handwerklichen Arbeit und dem Zustand der Orgel. Michaels Enthusiasmus überzeugt von der Realisierbarkeit dieses Projektes.

Deutsche Schule Stockholm und St. Gertrud
Zum Mittagessen sind auch Vertreter der Deutschen Schule Stockholm eingeladen. Gemeindepädagogin Sandra Schwebe und Hauptpastorin Susanne Blatt möchten gern Möglichkeiten des Austauschs und der Kooperation besprechen. Ein weiterer sachlicher Austausch steht nach dem kulinarischen Genuss von ungarischem Gulasch auf dem Programm. Dr. Christoph Ernst, Vertreter der Evangelischen Kirche Deutschlands, ist angereist und trifft sich mit dem Visitationsteam und der Hauptpastorin, um sich über die Beziehungen der Schwedischen Kirche und der EKD sowie die aktuelle Lage in der Gemeinde zu informieren.

Lebendige Gemeinde: Die Gruppen stellen sich vor
Inzwischen sind viele Mitglieder der Gemeindegruppen im Gemeindeheim zusammengekommen und warten gespannt auf Eva Brunne. Die Vorsitzende des Nähvereins Waltraud Masuhr präsentiert ausführlich die Arbeit des Nähvereins und der Bastelgruppe. Die Bischöfin wird zum nächsten Basar, den man in seiner Vielfalt und mit allem ehrenamtlichen Engagement ausführlich beschreibt, herzlich eingeladen. Am Ende überreicht Waltraud Masuhr der Bischöfin ein eigens für den Anlass hergestelltes Geschenk zur Erinnerung an die Visitation in St. Gertrud. Brunhild Trautmann erzählt von den Aktivitäten im Literaturkreis. Vikar András Handl hat Highlights aus dem Gästebuch der Kirche zusammengestellt und illustriert eindrücklich den sommerlichen Ansturm der Touristen auf die so exponiert in der Altstadt gelegene St. Gertruds Kirche.

Choralchor St. Gertrud
Ob das Visitationsteam wohl gern singt? In jedem Fall haben alle wieder interessiert zugehört, viel nachgefragt und das Gespräch gesucht an diesem Tag. Nun haben sie die Gelegenheit, erst einmal nur zu lauschen. Sie treffen den Choralchor. Michael probt wie gewohnt mit Einsingübungen.Einzelne Chormitglieder kommen später zu Wort und unterstreichen, mit wie viel Freude sie bei der Sache sind. Zum Abschluss stimmen alle Anwesenden mit ein und singen ein Abendlied, was diesen ereignisreichen und für alle spannenden Tag gebührend abrundet.

Eva Brunne bemerkt treffend, dass wir nun wieder ein Komma setzen. Ein Punkt wird nicht gesetzt, denn der Abschlussgottesdienst am Sonntag führt alle noch einmal zusammen. Kontakt und Unterstützung durch das Bistum sind immer möglich, und die Visitation gibt Anregungen, die eine Nacharbeit verlangen und sicher viele sichtbare Spuren hinterlassen.