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Prata med oss

Themenabende DDR und 30 Jahre Mauerfall

Die Themenabende zur DDR bieten Gelegenheit zu Rückblick und Diskussion. Zudem werden spannende Filme zur Zeitgeschichte gezeigt.

Alle Veranstaltungen sind in deutscher Sprache.
Das Gemeindeheim liegt im ersten Stock des Gebäudes neben der Kirche.

Friedensgebet
mit Film Nikolaikirche

Montag, 4. November, 18 Uhr, in der St. Gertruds Kirche, mit Pastor Jörg Weissbach

Nach dem Friedensgebet in St. Gertrud, einer kurzen Friedensandacht, zeigen wir den Film „Nikolaikirche“. Er beleuchtet die Geschehnisse in Leipzig im Herbst 1989. Durch die Friedensgebete wurde dort der Pfarrer Christian Führer bekannt und zu einer Symbolfigur des gewaltlosen Protestes. Seine Autobiographie ist unter dem Titel „Und wir sind dabei gewesen“ erschienen. Die Friedensgebete führten zu den Montagsdemonstrationen und kulminierten in den Protesten am 9. Oktober, die das Ende des sozialistischen Systems einleiteten. „Mit allem haben wir gerechnet. Auf alles waren wir vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.“ (Horst Sintermann, Mitglied des Zentralkomitees der SED).

Der Film erzählt von den Ereignissen aus der Perspektive der Funktionärsfamilie Bacher. Nach dem Tod des hochdekorierten Offiziers der Volkspolizei Albert Bacher geht der Sohn Alexander (Sascha) weiter den linientreuen Weg, während die Tochter Astrid sich mehr und mehr den Protesten anschließt, was schließlich die Familie und am Ende das Land zerreißt. (Deutschland, 1995, 133 Minuten)

Das Leben der Anderen
Themenabend Stasi

Montag, 11. November, 18 Uhr, Gemeindeheim, mit Pastor Jörg Weissbach

Nach einer kurzen Besinnung zum Thema zeigen wir den Film „Das Leben der Anderen“. Im erbarmungslosen System von Kontrolle und Überwachung wird Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler auf den Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland angesetzt. Während der Überwachung und Bespitzelung wird der Stasimann in den Bann der Observierten gezogen und entdeckt die Bedeutung eines freien Lebens – das er selber aber doch nie erreicht. (Deutschland, 2006, 133 Minuten)

Das schweigende Klassenzimmer
Themenabend Wie alles begann

Montag, 18. November, 18 Uhr, Gemeindeheim

Kurze Besinnung zum Themenabend „Wie alles begann“. Anschließend zeigen wir den Film „Das schweigende Klassenzimmer“, nach der gleichnamigen autobiographischen Buchvorlage von Dietrich Garska. Stalinstadt 1956: Die Abiturienten Theo und Kurt fahren von Stalinstadt (später Eisenhüttenstadt) nach Berlin und sehen dort in einem Kino Bilder vom Aufstand in Ungarn. Daraufhin beschließt die Klasse auf ihre Initiative hin im Unterricht spontan eine Schweigeminute einzulegen und gerät so in die ideologischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister sucht die Rädelsführer, verurteilt später alle als Konterrevolutionäre und schließt die ganze Klasse vom Abitur aus. Die Schüler halten zusammen und verlassen am Ende ihre Heimat, um ein neues Leben im Westen beginnen. (Deutschland 2018, 103 Minuten)

Weitere Veranstaltungen zum Thema in Stockholm und Schweden finden Sie hier.